Inhalt
| Name | Gedenkstätte Fuhlsbüttel |
| Eröffnung | 1987 |
| Schwerpunkt | nationalsozialistische Verfolgung und Haft |
| Stadtteil | Fuhlsbüttel |
| Eintritt | kostenfrei |
| Parkplätze | vorhanden |
| Barrierefrei | teilweise |
Bekannt ist die Gedenkstätte für ihren klaren Fokus auf den Alltag politischer Verfolgung und nicht auf der Geschichte selbst, wie es zum Beispiel auch in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme der Fall ist.
Die Gedenkstätte Fuhlsbüttel verzichtet bewusst auf dramatisierende Inszenierungen. Stattdessen führen schlichte Räume, nüchterne Texte und originale Spuren durch die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers und späteren Polizeigefängnisses. In schmalen Fluren, ehemaligen Zellen und Verwaltungsräumen wird deutlich sichtbar, wie die Gefangenschaft damals organisiert war und wie Willkür in Verwaltungsakten Gestalt annahm.
Eines der Themen ist die Mehrfachfunktion des Haftanstalt. Fuhlsbüttel diente nicht nur als Konzentrationslager, sondern auch als Untersuchungs- und Polizeigefängnis. Anhand von Haftbefehlen, Transportlisten und Zeitzeugenberichten wird deutlich, wie eng Polizei, Justiz und nationalsozialistische Machtapparate zusammenwirkten.
Gut zu wissen: Frühere Sonderausstellungen haben sich unter anderem mit der Verfolgung politischer Gegner, der Rolle der Hamburger Polizei und der juristischen Aufarbeitung nach 1945 beschäftigt.
| Dienstag – Freitag | 09:00 – 17:00 Uhr |
| Samstag – Sonntag | 10:00 – 18:00 Uhr |
| Parkplatz | ✅ |
| Toiletten | ✅ |
| Barrierefrei | ❌ |
| Gastronomie | ❌ |
| Für Kinder geeignet | ❌ |
| Führungen | ✅ |
Entdecke Hamburgs Museen – von Kunst und Geschichte bis Technik und Maritimem.
Auf hamburger-museen.de findest du alle Museen der Stadt
mit Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und aktuellen Ausstellungen.